5. Kyu (Gelbgurt)
4. Kyu (Orangegurt)
3. Kyu (Grüngurt)
2. Kyu (Blaugurt)
1. Kyu (Braungurt)

1. Dan (Schwarzgurt)
2. Dan (Schwarzgurt)
3. Dan (Schwarzgurt)
4. Dan (Schwarzgurt)
5. Dan (Schwarzgurt)

 

5. Kyu (Gelbgurt)
1. Stellungen
1.1 Verteidigungsstellung)
2. Bewegungsformen
1.1 Auslagenwechsel
- nach vorn
- nach hinten
- auf der Stelle
1.2 Meidbewegungen
1.2.1 Auspendeln
- nach hinten
- zur Seite
1.2.2 Abducken
1.2.3 Abtauchen
1.3 Gleiten
- vorwärts
- rückwärts
- seitwärts
1.4 Körperabdrehen
1.5 Schrittdrehungen
2.5.1 Schrittdrehung 90 °
- vorwärts
- rückwärts
2.5.2 Schrittdrehung 180°
- vorwärts
- rückwärts
3. Falltechniken
3.1 Sturz seitwärts
4. Bodentechniken
2
4.1 Haltetechnik in seitlicher Position
- Gegner in Rückenlage, Verteidiger befindet sich seitlich von ihm
- Ein Arm kontrolliert den körpernahen Arm des Gegners
- Ein Arm kontrolliert den Kopf bzw. den anderen Arm
- Das unten liegende Bein kontrolliert die körpernahe Schulter
- Durch Gewichtsverlagerung wird der Gegner belastet
4.2 Haltetechnik in Kreuzposition
- Gegner in Rückenlage, Verteidiger liegt quer dazu auf dessen Körper
- Beide Arme kontrollieren Kopf und/oder Arme des Gegners
- Durch Gewichtsverlagerung wird der Gegner belastet
4.3 Haltetechnik in Reitposition
- Gegner in Rückenlage, Verteidiger befindet sich im Reitsitz auf dessen Körper
- Beide Arme kontrollieren Kopf und/oder Arme des Gegners
- Knie und Füße blockieren die gegnerische Hüfte
- Durch Gewichtsverlagerung wird der Gegner belastet
5. Ju-Jutsu-Techniken (weitgehend) in Kombination
5.1 3 passive Abwehrtechniken mit dem Unterarm
- Der nahe an Kopf oder Körper verriegelte Unterarm schützt die jeweilige Körperpartie
beim Auftreffen des Schlags
- Die Abwehrtechnik ist mit passender Bewegungsform zu verbinden
5.1.1 in Kopfhöhe (außen)
5.1.2 in Höhe der Körpermitte (außen)
5.1.3 in Höhe der Körpermitte (innen)
5.2 2 Abwehrtechniken mit der Hand
- Abwehr erfolgt mit flacher, gespannter Hand, Finger geschlossen
- Ausführung wahlweise mit Handfläche, Handrücken, Handaußenkante, Handinnenkante
oder Handballen
- Die Abwehrtechnik ist mit passender Bewegungsform zu verbinden
5.3 1 Handballentechnik
- Atemitechnik mit dem Handballen
- Auftrefffläche ist der Ballen der erst kurz vor dem Auftreffen ruckartig nach hinten
abgewinkelten Hand
- Die Finger sind in der Auftreffphase geschlossen und leicht gebeugt
- Geradlinige (Stoß) oder kreisförmige Ausführung (Schlag) möglich
5.4 1 Knietechnik
- Atemitechnik mit dem angehobenen und angewinkelten Knie
- Ausführung geradlinig (Stoß), kreisförmig (Schlag) und kombiniert in alle
Richtungen möglich, von vertikal bis horizontal
5.5 1 Stoppfußstoß
- Hochziehen des Knies mit anschl. Strecken des Beins und Vorschub der Hüfte
- Der nach außen gedrehte Fuß trifft mit der Sohle ins Ziel
- Die Vorwärtsbewegung des Angreifers wird durch den Stoß gegen Knie, Oberschenkel
oder Leiste gestoppt, bzw. dadurch das Gleichgewicht eines stehenden Gegners
gestört
5.6 1 Grifflösen
- Lösen von Handgelenksumklammerungen durch Heraushebeln oder Herauswinden
- Ein- oder beidarmige Ausführung gegen ein- oder beidarmige Umklammerungen
3
5.7 1 Griffsprengen
- Gewaltsame Befreiung mittels Abwehr- oder Atemitechnik gegen die angreifenden
Arme
- Ein- oder beidarmige Ausführung gegen alle (zumindest) angesetzten Klammerangriffe
5.8 1 Armstreckhebel
(Ausführung bei Bodenlage des Gegners)
- Überstreckung des gegnerischen Ellenbogengelenks durch Zug am Handgelenk und
Druck am Ellenbogengelenk
- Der Verteidiger hebelt den am Boden liegenden Gegner
- Eigene Bodenlage des Verteidigers ist nicht erforderlich
- Ausführungsmöglichkeiten: alle in der Stoffsammlung aufgeführten Techniken
nach freier Wahl des Prüflings
5.9 1 Körperabbiegen
- Hebelwirkung durch Überstreckung der Hals- und Lendenwirbelsäule
- Eine Hand führt Druck von vorne am Kopf aus, die andere Hand erzeugt Gegendruck
im Bereich der Lendenwirbelsäule
- Der Verteidiger steht bei der Ausführung seitlich neben dem Angreifer
5.10 1 Beinstellen)
- Gleichgewichtbrechen nach hinten zur Seite durch Zug und Druck bzw. Atemitechnik
- Der seitlich neben dem Angreifer stehend Verteidiger stellt sein gegnernahes Bein von
außen zwischen die Beine des Angreifers und drückt diesen zu Boden
- Griffart frei wählbar
6. Freie Anwendungsformen
6.1 im Bereich der Atemitechniken
- Auseinandersetzung im Stand mit geöffneten Händen (Handfläche)
- Trefferfläche ist der gesamte Körper (auch die Beine)
- Leichter Kontakt, ohne Trefferwirkung zu erzielen
- Ziel: freie Anwendung von Abwehrtechniken und Bewegungsformen des 5.Kyu
- Schutzausrüstung: mindestens Tiefschutz (Pflicht)
- Dauer: 1 - 2 Minuten mit einmaligem Partnerwechsel

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4. Kyu (Orangegurt)
1. Stellungen
1.1 Verlängern der Verteidigungsstellung in 2 verschiedene
Aktionsstellungen
1.1.1 offensive Form der Aktionsstellung)
- Verlängerung der Verteidigungsstellung nach vorne außen
- Gewichtsverlagerung Richtung vorderes Bein (etwa 70% zu 30%)
- Deutliche Absenkung des Körperschwerpunktes (KSP)
- Anwendung vorwiegend in Verbindung mit Atemitechniken
1.1.2 defensive Form der Aktionsstellung
- Verlängerung der Verteidigungsstellung nach hinten
- Gewichtsverlagerung Richtung hinteres Bein (etwa 60% zu 40 %)
- Leichte Absenkung des Körperschwerpunktes (KSP)
- Anwendung vorwiegend in Verbindung mit Abwehrtechniken
2. Bewegungsformen
2.1 Ausfallschritte
2.1.1 Ausfallschritt nach vorn
2.1.2 Ausfallschritt nach hinten
2.1.3 Ausfallschritt zur Seite (rechts und links)
2.1.4 Ausfallschritt diagonal nach vorn (rechts und links)
2.1.5 Ausfallschritt diagonal nach hinten (rechts und links)
2.2 Doppelschrittdrehungen
2.2.1 Doppelschrittdrehung 90° (harte Art)
2.2.2 Doppelschrittdrehung 180° (weiche Art)
2.2.3 Doppelschrittdrehung 180° (in den Parallelstand)
3. Falltechniken
3.1 Rolle rückwärts
3.2 Rolle vorwärts
4. Bodentechniken
4.1 1 Befreiung aus Haltetechnik in seitlicher Position
4.2 1 Befreiung aus Haltetechnik in Kreuzposition
4.3 1 Befreiung aus Haltetechnik in Reitposition
5. Komplexaufgabe
5.1 Demonstration von Fausttechniken an einem sich bewegenden,
sonst aber passiven Partner (in mehreren Wiederholungen)
- Beide Partner bewegen sich in mittlerer Distanz
- Der Prüfling hat die Aufgabe, mit Fausttechniken aller Art den Partner zu attackieren
- Dabei darf bei leichtem Kontakt kein Wirkungstreffer erzielt werden
- Der Partner darf sich lediglich im Raum bewegen, Meidbewegungen und passive
Abwehrtechniken ausführen
- Bewertet werden: ökonomisches und kontrolliertes Bewegen, korrekte Technikausführung,
Timing, Distanzgefühl, Übersicht und Dynamik
6. Ju-Jutsu-Techniken (weitgehend) in Kombination
6.1 2 aktive Abwehrtechniken mit dem Unterarm
- Abwehr erfolgt mit der Ellen- oder Speichenseite des in der Endphase
verriegelten Unterarms
- Die Hand des abwehrenden Arms kann dabei geöffnet oder geschlossen sein
- Zur Auswahl stehen alle in der Stoffsammlung aufgeführten Möglichkeiten
- Die Abwehrtechniken sind mit passender Bewegungsform zu verbinden
6.1.1 nach innen
6.1.2 nach außen
6.2 1 Fußtechnik vorwärts
- nach Anheben des Knies und Strecken des Beines wird der Fuß ins Ziel geführt
- Auftrefffläche können der Spann, der Fußballen oder die Ferse sein
- Ausführungsmöglichkeiten: geradlinig mit deutlichem Vorschieben der Hüfte (Stoß),
o d e r kreisförmig als Schnappbewegung aus dem Kniegelenk (Tritt) o d e r in einer
Kombination zwischen beidem
- Ausführung mindestens horizontal oder höher
6.3 1 Fauststoß
- die Faust ist geradlinig zum Ziel zu führen
- Ausführungsmöglichkeiten: als einzelner Fauststoß mit deutlichem Hüfteinsatz und der
Auftrefffläche Knöchel von Zeige- und Mittelfinger o d e r als Kettenfauststöße, deren
Ansatz vor der Körpermitte liegt mit der Auftrefffläche Knöchel von Ringfinger und
kleinem Finger
6.4 2 Faustschläge
- die Faust wird kreisförmig zum Ziel geführt
- in alle Richtungen gegen sich bietende Vitalpunkte
- Ausführungsmöglichkeiten: als Haken o d e r Faustrückenschlag mit Auftrefffläche
Knöchel von Zeige- und Mittelfinger o d e r als Hammerschlag mit Auftrefffläche
Kleinfingerseite der Faust
6.5 2 Armstreckhebel
(je 1 im Stand und in der Bodenlage)
- Überstreckung des gegnerischen Ellenbogengelenks durch Zug am Handgelenk und
Druck am Ellenbogengelenk
- Ausführungsmöglichkeiten: alle in der Stoffsammlung aufgeführten Techniken
nach freier Wahl des Prüflings
6.6 2 Armbeugehebel
(davon 1 als Festlegetechnik)
- jede Verhebelung des gegnerischen Arms über das gebeugte Ellenbogengelenk,
welche in der Stoffsammlung aufgeführt und beschrieben ist
- die Festlegetechnik muß dazu geeignet sein, den Gegner an dessen gegenwärtiger
Position zu fixieren und die Möglichkeit der Gegenwehr weitgehendst einzuschränken
6.7 1 Hüftwurf oder Hüftrad
- Gleichgewichtbrechen nach vorne durch Zug oder Atemi technik
- Eindrehbewegung in den Parallelstand mit Unterlaufen des KSP
- Wurf erfolgt durch Strecken der Beine mit Ausheben des Gegners und Drehung des
Oberkörpers
- Stand beim Hüftwurf: direkt vor dem Gegner mit Wurf über die Hüfte,
beim Hüftrad: quer zum Gegner, Hüfte liegt außerhalb, Wurf erfolgt über den Rücken
- Griffart frei wählbar
6.8 1 Große Außensichel
- Gleichgewichtbrechen nach hinten zur Seite durch Zug und Druck bzw. Atemitechnik
- der seitlich neben dem Angreifer stehende Verteidiger schwingt sein gegnernahes Bein
von außen zwischen den Beinen des Angreifers hindurch und sichelt dabei dessen
Standbein weg, wodurch dieser seitlich nach hinten zu Fall kommt
- Griffart frei wählbar
7. Weiterführungstechniken
7.1 Wechsel von Armbeugehebel zu Armstreckhebel
- Demonstration mit Partner, Ausgangsposition: diagonale Hand von außen am
Handgelenk des Partners, Druck mit freier Hand, Handkante oder Unterarm am
Ellenbogengelenk
- wird der zu hebelnde Arm in Richtung Oberkörper gebeugt, so reagiert der Prüfling mit
Wechsel in Armbeugehebel (Verriegelungsgriff)
- wird der gebeugte Arm wieder gestreckt, so erfolgt erneuter Wechsel in Armstreckhebel
- die Ausführung ist beidseitig zu demonstrieren
8. Gegentechniken
8.1 Verhindern eines Wurfs nach vorn
8.1.1 durch Aussteigen
- Partner setzt beim Prüfling z. B. Hüftwurf an
- durch seitliches Ausweichen vom Partner während oder nach der Eindrehphase wird
ein Ausheben und damit der Wurf verhindert
- der Prüfling muß beide Möglichkeiten (Ausweichen nach rechts und links)
demonstrieren
- Folgetechniken seitens des Prüflings sind möglich, aber nicht erforderlich
8.1.2 durch Blockieren
- Partner setzt beim Prüfling z. B. Hüftrad an
- a) durch Absenken und Vorschieben der Hüfte während der Eindrehphase
b) durch Gegendruck (bzw. Atemi) mit dem Handballen an der Hüfte
c) gleichzeitig Absenken und Vorschieben der Hüfte während der Eindrehphase
und Gegendruck (bzw. Atemi) mit dem Handballen an der Hüfte,
wodurch ein vollständiges Eindrehen zum Wurf verhindert wird
- der Prüfling muß die genannten 3 Möglichkeiten demonstrieren
- Folgetechniken seitens des Prüflings sind möglich, aber nicht erforderlich
9. Freie Selbstverteidigung
9.1 Freie Selbstverteidigung gegen 5 Festhalteangriffe (Duo-Serie 1)
- der Verteidiger darf sich im Rahmen seiner Möglichkeiten frei verteidigen
- die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
- die Angriffe sind dynamisch auszuführen, die Verteidigung erfolgt unmittelbar
- Bewertet werden: Effektivität, Dynamik, korrekte Distanz und Gesamteindruck
9.1.1 Angriff 1: 1 Handgelenk wird mit beiden Händen gefaßt
9.1.2 Angriff 2: einhändiger Griff ins Revers (diagonal)
9.1.3 Angriff 3: Würge von vorn mit beiden Händen
9.1.4 Angriff 4: Würge von der Seite mit beiden Händen
9.1.5 Angriff 5: Griff in die Jacke (Schulterbereich) einhändig, von der
10. Freie Anwendungsformen
10.1 im Bereich der Bodentechniken
- Auseinandersetzung mit Körperkontakt am Boden
- ein Partner bringt den anderen aus dem Stand z. B. mit Beinstellen in die Bodenlage
und folgt ihm unmittelbar, wo dann die Auseinandersetzung beginnt ; bei Unterbrechung
oder Partnerwechsel gilt gleiche Ausgangsposition, jedoch soll der Prüfling je
1 x seinen Partner in die Bodenlage bringen und 1 x durch eine Technik in die
Bodenlage gebracht werden
- Ziel: freie Anwendung zumindest der bisher erlernten Halte- und Befreiungstechniken,
die Anwendung von Hebeltechniken (z. B. Armstreckhebel) ist durchaus erwünscht
- nicht gestattet sind Atemi- und Nervendrucktechniken sowie Genickhebel
- Schutzausrüstung: wenigstens Tiefschutz
- Dauer: 1 – 2 Minuten mit Partnerwechsel (1 x)

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3. Kyu (Grüngurt)
1. Bewegungsformen
1.1 Übersetzschritte
1.1.1 vorwärts
1.1.2 rückwärts
1.1.3 auf der Stelle
1.2 Bewegungsformen in der Bodenlage
1.2.1 Verteidigungslage
1.2.2 Auslagenwechsel in der Bodenlage
1.2.3 Gleiten in der Bodenlage
1.2.4 Drehungen in der Bodenlage
1.2.5 Rollen in der Bodenlage
1.2.6 Aufstehen aus der Bodenlage
2. Falltechniken
2.1 Sturz vorwärts
2.2 Sturz rückwärts
2.3 Rollen in den Stand über Hindernisse
2.3.1 vorwärts
2.3.2 rückwärts
3. Bodentechniken
3.1 1 Haltetechnik bei gegnerischer Bauchlage
- Der Verteidiger belastet den in der Bauchlage befindlichen Gegner mit seinem
Körpergewicht
- Durch Kontrolle der Hüfte mit den Beinen wird die Bewegungsfreiheit zusätzlich
eingeschränkt
- Die Arme sichern die des Gegners und/oder dessen Kopf
3.2 1 Haltetechnik in Verteidigungsposition bei eigener Rückenlage
- Der Gegner wird zwischen den Beinen des in der Rückenlage befindlichen Verteidigers
eingeklemmt
- Die Arme sichern die des Gegners und/oder dessen Kopf
3.3 aus eigener Rückenlage in die Oberlage gelangen
- Der Verteidiger befindet sich in der Verteidigungsposition bei eigener Rückenlage
- Er kontrolliert den zwischen seinen Beinen knienden Gegner
- Durch Einsatz seines Körpers und der Extremitäten zwingt er den Gegner aus der
Ausgangsposition in die Rückenlage und kontrolliert diesen anschließend
4. Komplexaufgabe
4.1 Demonstration einer Wurftechnik nach freier Wahl an einem sich
bewegenden, sonst aber passiven Partner (mehrere Wiederholungen)
- Der Prüfling nimmt im Stand Griffkontakt mit dem sich bewegenden Partner auf
- Aus der Bewegung heraus wendet er eine oder mehrere Wurftechniken seiner Wahl an
- Bewertet werden: ökonomisches und kontrolliertes Bewegen, korrekte Technik-
ausführung, Timing, Distanzgefühl, Übersicht und Dynamik
5. Ju-Jutsu-Techniken (weitgehend) in Kombination
5.1 4 Abwehrtechniken mit der Hand
- Abwehr erfolgt mit flacher, gespannter Hand, Finger geschlossen
- Ausführung wahlweise mit Handfläche, Handrücken, Handaußenkante, Handinnenkante
oder Handballen
- Die Abwehrtechnik ist mit passender Bewegungsform zu verbinden
5.2 2 Abwehrtechniken mit dem Fuß
- Abwehr erfolgt wahlweise mit Fußsohle, Fußaußenkante oder dem Fußballen
- Die Abwehrtechnik ist ggf. mit passender Bewegungsform zu verbinden
5.3 2 Ellenbogentechniken
- Der Ellenbogen wird geradlinig oder kreisförmig ins Ziel gebracht
- Die Technik wird durch Körpereinsatz (Verlagerung des KSP) verstärkt
- Die freie Hand unterstützt, nimmt Kontakt zum Gegner auf oder schützt den Verteidiger
- Ein Schließen der Fäuste ist bei der Technikausführung nicht erforderlich
5.4 1 Schienbeintritt
- Ausführung erfolgt mit dem Schienbein des leicht angewinkelten und in der
Auftreffphase verriegelten Beines
- Nach einer Eindrehbewegung um die Körperlängsachse und Mitdrehen des Standbeins
wird das Bein schwungvoll und mit deutlicher Unterstützung der Hüfte ins Ziel geführt
5.5 1 Nervendrucktechnik
- Druck auf alle sich bietenden Vitalpunkte, welche auf Druckschmerz reagieren und in
der Stoffsammlung aufgeführt sind
5.6 1 Würgetechnik mit Armen oder Händen
- Jede in der Stoffsammlung aufgeführte Form der Würgetechnik, welche mit den
Händen und/oder den Armen ausgeführt wird
- Die Wirkung der Technik kann sowohl durch die Beeinträchtigung der Blutzirkulation
zum Gehirn, als auch der Luftzufuhr zur Lunge erreicht werden
5.7 1 Handgelenkhebel
- Jede in der Stoffsammlung aufgeführte Hebeltechnik, bei der durch Verhebelung auf
das gegnerische Handgelenk eingewirkt wird
5.8 1 Armbeugehebel
(als Transporttechnik)
- Jede in der Stoffsammlung aufgeführte Hebeltechnik, bei der durch Beugehebel auf
das gegnerische Ellenbogengelenk eingewirkt wird
- Die Technik muß dazu geeignet sein, den Gegner kontrolliert abzutransportieren
5.9 1 Schulterwurf oder Schulterzug
- Gleichgewichtbrechen nach vorn durch Zug oder Atemitechnik
- Ein Arm umschlingt den gegenüberliegenden Arm des Gegners, der andere hakt von
unten unter dessen Schulter ein
- Schulterwurf: Eindrehbewegung in den Parallelstand mit Unterlaufen des KSP,
Aufladen des Gegners und anschl. Ausheben durch Strecken der Beine sowie Drehung
des Oberkörpers
Schulterzug: Eindrehbewegung mit seitlichem Herausstellen des gegnernahen Beins;
durch Drehung des Körpers in Gegenrichtung um die Körperlängsachse wird der
Gegner schwungvoll zu Boden gebracht
5.10 1 Große Innensichel
- Gleichgewichtbrechen durch Zug und/oder Druck bzw. Atemitechnik zur Seite und nach
hinten durch den seitlich vor ihm stehenden Verteidiger
- Durch Wegsicheln des gegnerischen Standbeins mit dem gegnernahen Bein kommt
dieser seitlich nach hinten zu Fall
- Ein Mitgehen zu Boden seitens des Verteidigers und anschließendes Kontrollieren des
Angreifers am Boden ist möglich
- Die Griffart ist frei wählbar
6. Stockabwehr mit Kontrolle des waffenführenden Arms
- Abwehr der festgelegten Stockangriffe 1 – 8 durch Kontaktaufnahme mit dem
angreifenden Arm i. V. m. entsprechenden Ausweichbewegungen
- Kontrolle des waffenführenden Arms mit der freien Hand bzw. beidhändig
- die Ergänzung mit Folgetechniken steht dem Prüfling frei
6. Weiterführungstechniken
- Je 1 Weiterführung von 2 vom Prüfling frei gewählten Hebeltechniken nach
Gegenreaktion des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers für die weitere Verteidigung auszunutzen
8. Gegentechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 2 vom Prüfling frei gewählte Hebeltechniken des Angreifers
- Zur Durchführung der Gegentechniken ist die eingesetzte Kraft des Angreifers für die
eigene Verteidigung auszunutzen
9. Freie Selbstverteidigung gg. 5 Umklammerungsangriffe (Duo-Serie 2)
- Der Verteidiger darf sich im Rahmen seiner Möglichkeiten frei verteidigen
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
- Die Angriffe sind dynamisch auszuführen, die Verteidigung erfolgt unmittelbar
- Bewertet werden: Effektivität, Dynamik, korrekte Distanz und Gesamteindruck
9.1 Umklammerung von vorn unter den Armen
9.2 Umklammerung von vorn über den Armen
9.3 Schwitzkasten von der Seite
9.4 Schwitzkasten von vorn
9.5 Würge von hinten mit dem Unterarm
10. Freie Anwendungsformen
10.1 im Atemibereich (Fausttechniken)
- Auseinandersetzung im Stand unter ausschließlicher Anwendung von Fauststößen und
Faustschlägen
- Trefferbereich liegt oberhalb der Gürtellinie, leichter Kontakt, ohne Trefferwirkung zu
erzielen
- Ziel: Freie Anwendung von Abwehrtechniken, Bewegungsformen und Fausttechniken
- Schutzausrüstung: Tiefschutz und Faustschützer (zwingend), Zahnschutz (empfohlen)

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2. Kyu (Blaugurt)
1. Bewegungsformen
1.1 Freie Bewegungsformen
- Der Prüfling wird vom Partner mit freien Atemitechniken oder Griffansätzen angegriffen
- Die Verteidigung seitens des Prüflings erfolgt lediglich durch die Anwendung von
Elementen der Ju-Jutsu Bewegungsformen in Verbindung mit passiven oder aktiven
Abwehrtechniken
- Die Aufgabe erfolgt zunächst im Stand, danach bei Bodenlage des Verteidigers
1.1.1 im Stand
1.1.2 am Boden
2. Falltechniken
2.1 Falltechniken unter Einwirkung des Partners
- Der Prüfling wird vom Partner zu Boden gestoßen oder durch Wurftechniken in nahezu
alle Richtungen zu Boden gebracht
- Nach Anwendung der jeweils erforderlichen Falltechnik verteidigt sich der Prüfling mit
Techniken seiner Wahl
3. Bodentechniken
3.1 je 1 Haltetechnik in Verbindung mit Hebel- oder Würgetechnik
- Die bisher geforderten Haltetechniken sind wahlweise jeweils mit einer Hebel- oder
Würgetechnik zu kombinieren
- Die jeweiligen Positionen werden einzeln nacheinander vom Prüfling demonstriert
3.1.1 Haltetechnik in seitlicher Position
3.1.2 Haltetechnik in Reitposition
3.1.3 Haltetechnik bei eigener Rückenlage, Gegner zwischen den Beinen
4. Komplexaufgabe
4.1 Demonstration von Atemikombinationen nach freier Wahl an einem sich
bewegenden, sonst aber passiven Partner (mehrere Wiederholungen)
- Der Prüfling demonstriert am sich bewegenden Partner mindestens 1 Atemikombination
in mehreren Wiederholungen
- Der Partner darf sich lediglich passiv schützen und ausweichen
- Bewertet werden: ökonomisches und kontrolliertes Bewegen, korrekte Technik-
ausführung, Timing, Distanzgefühl, Übersicht und Dynamik
5. Ju-Jutsu-Techniken (weitgehend) in Kombination
5.1 2 Abwehrtechniken mit dem Unterschenkel
- Durch Anheben des Knies wird der angewinkelte Unterschenkel in Richtung des
angreifenden Beins geführt
- In der Auftreffphase wird das abwehrende Bein verriegelt
- Die Abwehrtechnik kann mit dem Schienbein oder der Außenseite des Beins erfolgen
5.1.1 nach außen
5.1.2 nach innen
5.2 Abwehrfolge im 3-er Kontakt
gegen Schlag von oben außen
- Die Abwehrfolge wird in Form einer Partnerübung demonstriert, dabei soll ein fließender
Bewegungsablauf zwischen der Abwehrfolge und dem Gegenangriff erfolgen
- Phase 1: Mit dem gegenüberliegenden Arm (Hand offen) wird von innen Kontakt zum
Arm des Angreifers aufgenommen, ohne daß ein abgestoppen erfolgt
Phase 2: Mit der anderen Hand wird der Angriff von außen über den Kopf geführt
Phase 3: Nun sichert die widerum freie Hand den gegnerischen Arm von außen, dicht
hinter dem Ellenbogengelenk
Phase 4: Anschließend wechseln die Rollen, indem der bisherige Verteidiger nun den
Angriff ausführt
- Der Prüfling muß die Abwehrfolge auf einer Seite seiner Wahl flüssig demonstrieren
können, z. B. gegen Schlag von rechts oben außen
5.3 1 Handaußenkantenschlag
- Gespannte Hand, Finger geschlossen, Daumen leicht angewinkelt
- Der muskuläre Teil der Handaußenkante trifft kreisförmig ins Ziel
- Alle Richtungen sind möglich
5.4 1 Fußstoß abwärts
- Hochziehen des Knies mit anschl. Stoßbewegung nach unten
- Auftrefffläche können die Ferse oder die Fußaußenkante sein
5.5 2 Nervendrucktechniken
- Druck auf alle sich bietenden Vitalpunkte, welche auf Druckschmerz reagieren und in
der Stoffsammlung aufgeführt sind
5.6 2 Würgetechniken mit Verwendung der Kleidung
- Jede in der Stoffsammlung aufgeführte Würgetechnik, welche mit Verwendung der
eigenen Kleidung oder der des Gegners durchgeführt werden
- Die Wirkung der Technik kann sowohl durch die Beeinträchtigung der Blutzirkulation
zum Gehirn, als auch der Luftzufuhr zur Lunge erreicht werden
5.7 2 Handgelenkhebel
- Jede in der Stoffsammlung aufgeführte Hebeltechnik, bei der durch Verhebelung auf
das gegnerische Handgelenk eingewirkt wird
5.8 4 Armstreckhebel
- Überstreckung des gegnerischen Ellenbogengelenks durch Zug am Handgelenk und
Druck am Ellenbogengelenk
- Ausführungsmöglichkeiten: Alle in der Stoffsammlung aufgeführten Techniken nach
freier Wahl des Prüflings
5.8.1 2 im Stand
5.8.2 2 bei gegnerischer Bodenlage
5.9 1 Ausheber
- KSP des Angreifers wird unterlaufen
- Ausheben durch strecken der Beine und Vorschieben der Hüfte
- Drehen des Angreifers in der Wurfphase
- Griff frei wählbar
5.10 1 Hüftfegen oder Schenkelwurf
- Gleichgewichtbrechen durch Zug nach vorn und/oder Atemitechnik
- Eindrehen und Unterlaufen des gegnerischen KSP
- Hüftgegen: Gleichzeitig Streckung des Standbeines und Wegfegen des gleich-
seitigen gegnerischen Beines mit dem Oberschenkel von außen
Schenkelwurf: Gleichzeitig Streckung des weit unter den KSP gebrachten Standbeines,
weiter Vorneigen des eigenen Oberkörpers und Durchschwingen des
freien Beines zwischen den Beinen des Gegners nach hinten oben;
der Wurf kann als Bein- oder Hüfttechnik ausgeführt werden
- Die Griffart ist frei wählbar
6. Stockabwehrmit gleichzeitiger Konter- oder Störtechnik
- Abwehr der festgelegten Stockangriffe 1 – 8 durch Kontaktaufnahme mit dem
angreifenden Arm i. V. m. entsprechenden Ausweichbewegungen
- Gleichzeitig mit der Kontaktaufnahme erfolgt eine Atemitechnik, um den Angreifer
abzulenken bzw. Folgetechniken vorzubereiten (z. B.: Fingerstich zur Kehlkopfgrube)
- Kontrolle des waffenführenden Arms mir der freien Hand bzw. beidhändig
- Die Ergänzung mit Folgetechniken steht dem Prüfling frei
7. Messerabwehr mit Kontrolle des waffenführenden Arms
- Abwehr der festgelegten Messerangriffe 1 – 5 (Messerhaltung) durch Kontaktaufnahme
mit dem angreifenden Arm i. V. m. entsprechenden Ausweichbewegungen
- Kontrolle des waffenführenden Arms mir der freien Hand bzw. beidhändig
- die Ergänzung mit Folgetechniken steht dem Prüfling frei
8. Abwehr von Angriffen mit beweglichen Gegenständen
- der Prüfling wählt jeweils 1 Angriff mit Kontakt (z.B. Würge mit Kette) und ohne Kontakt
(z. B. Schlag von außen mit biegsamer Rute) frei aus
die Abwehrhandlung ist frei wählbar;
8.1 1 x mit Kontakt
8.2 1 x ohne Kontakt
9. Weiterführungstechniken
- Je 1 Weiterführung von 2 vom Prüfling frei gewählten Wurftechniken nach Gegenreaktion
des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers für die weitere Verteidigung auszunutzen
10. Gegentechniken
- je 1 Gegentechnik gegen 2 vom Prüfling frei gewählte Wurftechniken des Angreifers
- zur Durchführung der Gegentechniken ist die eingesetzte Kraft des Angreifers für die
eigene Verteidigung auszunutzen
11. Freie Selbstverteidigung gegen 5 Atemiangriffe (Duo-Serie 3)
- Der Verteidiger darf sich im Rahmen seiner Möglichkeiten frei verteidigen
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
- Die Angriffe sind dynamisch auszuführen, die Verteidigung erfolgt unmittelbar
- Bewertet werden: Effektivität, Dynamik, korrekte Distanz und Gesamteindruck
11.1 Fauststoß rechts (in Rechtsauslage) zum Kopf
11.2 Fauststoß rechts (in Linksauslage) zur Körpermitte
11.3 Handaußenkantenschlag rechts (in Linksauslage) zum Hals
11.4 Fußtritt vorwärts zur Körpermitte
11.5 Halbkreisfußtritt vorwärts zur Körpermitte
12. Freie Selbstverteidigung mit dem Stock
- Der Prüfling verwendet einen Stock (Länge 50 – 100 cm) zur Verteidigung
- Die Abwehrhandlung ist, ebenso wie die Angriffe, frei wählbar
12.1 gegen 5 Kontaktangriffe
13. Freie Anwendungsformen
13.1 im Bereich der Wurf- und Bodentechniken
- Auseinandersetzung im Stand, nach erfolgtem Griffkontakt, aus der Bewegung
- Es kommen Wurftechniken, Übergänge vom Stand zum Boden und Bodentechniken
zur Anwendung
- Atemitechniken sind nicht gestattet
- Schutzausrüstung: Mindestens Tiefschutz (Pflicht)

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1. Kyu (Braungurt)
1. Bewegungsformen
1.1 Freie Bewegungsformen mit Partner und Pratzen
- Der Prüfling verwendet Elemente der Bewegungsformen i. V. m. passiven und/oder
aktiven Abwehrtechniken um angemessen auf die Angriffs- bzw. Störaktionen durch den
Partner zu reagiern;
- Sobald der Partner die Pratzen in Zielposition bringt, sind diese mit Atemitechniken nach
freier Wahl zu attackieren
2. Falltechniken
2.1 Freier Fall (Überschlag zum Sturz seitwärts)
- In Anlehnung an die Bewegungsrichtung der Rolle vorwärts führt der Prüfling einen
freien Überschlag diagonal über den Rücken aus
- Die Landung erfolgt ohne vorherigen Bodenkontakt im Sturz seitwärts
- Die Technik ist rechts und links zu demonstrieren
3. Komplexaufgabe
im Bereich der Atemi- und Wurftechniken
- Demonstration einer oder mehrerer Atemi-/Wurf-Kombinationen nach freier Wahl am
sich bewegenden, sonst aber passiven Partner
- Die Demonstration erfolgt in mehreren Wiederholungen
4. Angriffe mit abschließender Kontrolle
- Überwältigung eines sich kurzzeitig passiv verhaltenden Angreifers aus relativ häufig
vorkommenden Positionen heraus
- die Auswahl der Techniken ist frei, reine Atemifolgen sind nicht gestattet
4.1 bei gegnerischer Bauchlage oder Bankposition
4.2 bei gegnerischer Rückenlage
5. Bodentechniken
Übergang von Haltetechnik zu Haltetechnik in Verbindung mit Hebel-
oder Würgetechnik
- Der Prüfling bringt den Partner zu Boden und nimmt eine Haltetechnik als
Ausgangsposition ein
- Nachdem er diese mit Hebel oder Würgetechnik unterstützt hat, wechselt er von einer
Haltetechnik in fließendem Übergang in die nächste, wobei jeweils Hebel- und/oder
Würgetechniken zusätzlich einzusetzen sind
- Alle bisher in der Prüfung geforderten Haltetechniken sind dabei durchzugehen und die
Arme des Partners soweit möglich zu kontrollieren
- Der Partner leistet Gegenwehr mittlerer Stärke
6. Abwehrfolge im 3-er Kontakt mit Übergang zu Hebeltechniken
- Durchführung als Übungsform mit Partner in flüssigem Wechsel
- Es gilt die gleiche Abwehrfolge, wie im Programm des 3. Kyu beschrieben
- Aus dieser Folge mit fließenden Übergängen in Angriff und Verteidigung muß der
Prüfling nahtlos in mindestens 2 unterschiedliche Hebeltechniken anwenden
7. Ju-Jutsu-Techniken (weitgehend) in Kombination
7.1 1 Fingerstich oder Preßluftschlag
- Fingerstich: Mehrere Finger einer Hand oder der Daumen treffen leicht gekrümmt
und angespannt ins Ziel
- Preßluftschlag: Beide Handflächen treffen gleichzeitig auf beide Ohren des Angreifers,
die Wirkung entsteht durch den schlagartig im Innenohr aufgebauten
Druck auf beide Trommelfelle (Vorsicht Verletzungsgefahr !)
7.1 1 Kopfstoß/Kopfschlag
- Mit Stirn- oder Hinterkopfpartie des Schädels trifft der Verteidiger ins Ziel
- Die Technik ist aus einer Vielzahl von Lagen und in mehrere Richtungen möglich
7.2 1 Halbkreisfußtritt vorwärts
- Der Unterschenkel des angehobenen und angewinkelten Beines wird halbkreisförmig in
einer Schnappbewegung des Kniegelenks in Richtung Ziel gebracht
- Ausführung mindestens horizontal oder höher
- Auftreffläche ist der Fußballen, bei der Ausführung zum Kopf auch der Spann
7.3 1 Rückentransportgriff
- ein Arm wird von hinten um den Hals des Angreifers geschlungen, Ellenbogenbeuge
liegt vor dem Kehlkopf
- der Verteidiger bringt seine Hüfte hinter den Rücken des Gegners und zieht diesen zum
Abtransport in eine Hohlkreuzposition, dabei bleiben dessen Füße im Bodenkontakt
- die zweite Hand unterstützt die Ausführung zusätzlich durch einen sichernden Griff
7.4 1 Kopfkontrollgriff
Sichern des Gegners bei aufrechtem Oberkörper durch:
- Einklemmen des seitlich abgedrehten gegnerischen Kopfes
- Anpressen des Kopfes an den eigenen Oberkörper oder die Schulter
- Griff beider Hände ineinander
7.5 2 Würgetechniken mit Armen oder Händen
- Jede Würgetechnik, welche mit Armen und/oder Händen ausgeführt wird und in der
Stoffsammlung aufgeführt ist
- Die Wirkung ist sowohl durch Einschränkung der Blut-, als auch der Luftzufuhr möglich
7.6 1 Fingerhebel
- Jede Überdehnung von einem oder mehreren Fingergelenken (auch Daumen) welche
dem Prinzip der Hebeltechniken zugrunde liegt
7.7 2 Bein- oder Hüfthebel
- Durch Hebelwirkung auf das gegnerische Beine werden Knie-, Hüftgelenk oder beides
gleichermaßen verhebelt
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Bein- oder Hüfthebel
7.8 3 Armbeugehebel
- Durch Hebelwirkung mit dem angewinkelten Arm auf Ellenbogen und/oder
Schultergelenk wird der Schmerz erzielt
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Armbeugehebel
7.8.1 2 Armbeugehebel im Stand
7.8.2 1 Armbeugehebel bei Bodenlage des Gegners
7.9 3 Handgelenkhebel
- Durch Überdehnung des Handgelenks in verschiedene Richtungen entsteht die
Hebelwirkung
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Handgelenkhebel
7.10 1 Doppelhandsichel
- Nach erfolgtem Gleichgewichtbrechen nach hinten wird die nach vorn gebrachte
Schulter in Leiste, Hüfte oder Gesäß des Gegners gestemmt
- Beide Beine werden gleichzeitig in Kniehöhe ergriffen (auch Kleidung) sowie rechts und
links am Verteidiger vorbeigezogen
- Der Wurf kann von vorn oder hinten erfolgen
7.11 1 Schaufelwurf
- Der Verteidiger steht seitlich hinter dem Angreifer, bricht das Gleichgewicht horizontal
zur Seite und senkt seinen KSP ab
- Durch Strecken der Beine, Vor- und Seitwärtsschieben der Hüfte sowie seitliches
Wegziehen der gegnerischen Beine mit beiden Händen (auch Kleidung) erfolgt der
Abwurf
- Die Abwurfbewegung zur Seite ist in beide Richtungen möglich
7.12 1 Selbstfallwurf
- Alle Wurftechniken, bei denen der Verteidiger sich zur Anwendung der Technik
gezwungenermaßen mit in die Bodenlage begeben muß
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Selbstfallwürfe nach freier
Wahl des Prüflings
8. Stockabwehr mit Entwaffnungstechnik
- Abwehr der festgelegten Stockangriffe Nr. 1 – 8 mit Kontaktaufnahme, ggf. gleichzeitiger
Konter- oder Störtechnik und Kontrolle des waffenführenden Arms
- Die Entwaffnung des Angreifers muß im Verlaufe der gesamten Abwehrhandlung
erfolgen; dies kann im Stand oder in der Bodenlage geschehen
- Die Entwaffnungstechnik muß zwingend sein (z. B. Prinzip: Griffsprengen), ein bloßes
Entreißen der Waffe genügt nicht
9. Messerabwehr mit gleichzeitiger Konter- oder Störtechnik
- Abwehr der festgelegten Messerangriffe Nr. 1 – 5 (Messerhaltung) mit Kontaktaufnahme
- Gleichzeitige Konter- oder Störtechnik (z. B. durch Atemitechnik zum Kopf oder dem
angreifenden Arm)
- Kontrolle des waffenführenden Arms
- Weitere Verteidigungshandlungen können folgen, sind jedoch nicht Prüfungsinhalt
10. Weiterführungstechniken
10.1 Weiterführung von 3 Hebeltechniken
- Je 1 Weiterführung von 3 vom Prüfling frei gewählten Hebeltechniken nach
Gegenreaktion des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
10.2 Weiterführung von 3 Wurftechniken
- Je 1 Weiterführung von 3 vom Prüfling frei gewählten Wurftechniken nach
Gegenreaktion des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
10.3 4 x Weiterführung nach abgewehrten Atemitechniken des Verteidigers
- Der Prüfling verteidigt sich im Verlaufe der Abwehrhandlung mit einer Atemitechnik
- Diese Technik wird vom Angreifer gestoppt oder abgeleitet
- Der Verteidiger folgt nun seinerseits mit 4 unterschiedlichen, auf die Störung passenden
Folgetechniken (z. B. Wegschlagen des abwehrenden Arms)
- Der Prüfling kann die Situation vorher mit dem Partner absprechen, um seine
Demonstration vorzubereiten
11. Gegentechniken
11.1 Gegentechnik gegen 3 Hebeltechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 3 vom Prüfling frei gewählte Hebeltechniken
- Zur Durchführung der Gegentechnik ist die eingesetzte Kraft des Angreifers nach
Möglichkeit für die eigene Verteidigung auszunutzen
11.2 Gegentechnik gegen 3 Wurftechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 3 vom Prüfling frei gewählte Wurftechniken
- Zur Durchführung der Gegentechnik ist die eingesetzte Kraft des Angreifers nach
Möglichkeit für die eigene Verteidigung auszunutzen
12. Freie Selbstverteidigung gegen 5 Waffenangriffe (Duo-Serie 1)
- Der Verteidiger darf sich im Rahmen seiner Möglichkeiten frei verteidigen
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
- Die Angriffe sind dynamisch auszuführen, die Verteidigung erfolgt unmittelbar
- Die Waffe ist, soweit ohne Eigengefährdung möglich, anschließend zu sichern
- Bewertet werden: Effektivität, Dynamik, Kontrolle der Situation, Gesamteindruck
12.1 Messerstich (Dolchhaltung) aus Angriffsrichtung Nr. 1
12.2 Messerstich (Messerhaltung) aus Angriffsrichtung Nr. 5
12.3 Messerstich (Dolchhaltung) aus Angriffsrichtung Nr. 2
12.4 Stockschlag aus Angriffsrichtung Nr. 6
12.5 Stockschlag aus Angriffsrichtung Nr. 1
13. Freie Anwendungsformen
13.1 im Atemibereich (Atemitechniken aller Art)
- Auseinandersetzung im Stand unter kontrollierten Anwendung von Atemitechniken aller
Art, Bewegungsformen sowie passiv oder aktiv ausgeführte Abwehrtechniken
- Trefferfläche ist der gesamte Körper (inklusive Kopf und Extremitäten)
- Schutzausrüstung: Tiefschutz, Faust-, Ellenbogen-, Fuß- bzw. Spannschutz und
Schienbeinschützer (Pflicht), weiters Schutzausrüstung ist möglich soweit die
Beweglichkeit nicht zu sehr eingeschränkt wird

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1. Dan (Schwarzgurt)
1. Freie Bewegungsformen
1.1 Freie Bewegungsformen im Stand bei 2 mit Atemitechniken und
Griffansätzen frei angreifenden Partnern
- Der Prüfling wird von beiden Partnern gleichzeitig oder im Wechsel mit freien
Atemitechniken oder Griffansätzen angegriffen
- Die Verteidigung erfolgt lediglich durch die Anwendung von Elementen der Ju-Jutsu
Bewegungsformen in Verbindung mit passiven oder aktiven Abwehrtechniken
2. Bodentechniken
2.1 3 x Haltetechnik nach Befreiungstechnik des Gegners
- Aus 3 unterschiedlichen Haltetechniken nach freier Wahl des Prüflings gelingt es dem
Gegner sich zunächst jeweils mit einer Befreiungstechnik zu lösen
- Einnahme einer erneuten Haltetechnik nach eigener Wahl unter bestmöglicher
Ausnutzung der gegnerischen Kraft
3. Komplexaufgabe
3.1 im Bereich der Atemi-, Wurf- und Kontrolltechniken
- Der Prüfling demonstriert eine oder mehrere Atemi-/Wurf-Kombinationen mit jeweils
abschließender Kontrolltechnik nach freier Wahl am sich bewegenden, sonst aber
passiven Partner
- Die Demonstration erfolgt in mehreren Wiederholungen
4. Ju-Jutsu-Techniken in Kombination
Der Prüfling muß jede der genannten Techniken gegen je 3 verschiedenartige Angriffe nach
freier Wahl weitgehend in Kombination durchführen können
4.1 1 Handinnenkantenschlag
- Die Innenseite der angespannten Hand, Daumen nach innen angewinkelt, trifft ins Ziel
- Ausführung kreisförmig in alle Richtungen möglich
4.2 4 Ellenbogentechniken
- Der Ellenbogen wird geradlinig oder kreisförmig ins Ziel gebracht
- Die Technik wird durch Körpereinsatz (Verlagerung des KSP) verstärkt
- Die freie Hand unterstützt, nimmt Kontakt zum Gegner auf oder schützt den Verteidiger
- Ein Schließen der Fäuste ist bei der Technikausführung nicht erforderlich
4.3 2 Würgetechniken mit Beinen oder Füßen
- Jede in der Stoffsammlung aufgeführte Form der Würgetechnik, welche mit den Füßen
und/oder den Beinen ausgeführt wird
- Die Wirkung der Technik kann sowohl durch die Beeinträchtigung der Blutzirkulation
zum Gehirn, als auch der Luftzufuhr zur Lunge erreicht werden
4.4 1 Festlegetechnik (kombiniert)
- Mittels Hebel-, und/oder Würge- und/oder Nervendrucktechnik wird der Gegner
festgelegt
- Die Festlegetechnik muß dazu geeignet sein, den Gegner in dessen gegenwärtiger
Position zu fixieren und die Möglichkeit einer Gegenwehr weitgehendst einzuschränken
4.5 1 Genickhebel
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Techniken, welche auf die
Halswirbelsäule wirken
2
4.6 6 Armstreckhebel
- Überstreckung des gegnerischen Ellenbogengelenks durch Zug am Handgelenk und
Druck am Ellenbogengelenk
- Alle Ausführungsmöglichkeiten, welche in der Stoffsammlung aufgeführt und
beschrieben sind, nach freier Wahl des Prüflings
4.6.1 3 Armstreckhebel im Stand
4.6.2 3 Armstreckhebel bei Bodenlage des Gegners
4.7 1 Schleuderwurf (Leitwurf)
- Der nach vorn aus dem Gleichgewicht gebrachte und vornübergebeugte Angreifer wird
durch schwungvollen Zug nach vorne unten oder durch diagonales Verdrehen seiner
Körperlängsachse zu Fall gebracht
- Ausführungsmöglichkeiten nach freier Wahl, soweit die Techniken in der Stoffsammlung
aufgeführt und beschrieben sind
4.8 2 Ausheber
- KSP des Angreifers wird unterlaufen
- Ausheben durch Strecken der Beine und Vorschieben der Hüfte
- Drehen des Angreifers in der Wurfphase
- Griff ist frei wählbar
4.9 2 Selbstfallwürfe
- Alle Wurftechniken, bei denen sich der Verteidiger zur Anwendung der Technik
gezwungenermaßen mit in die Bodenlage begeben muß
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Selbstfallwürfe nach freier
Wahl des Prüflings
5. Atemikombinationen an Schlagpolster oder Pratzen
5.1 3 Atemikombinationen mit je 3 Atemitechniken
- Demonstration von 3 verschiedene Atemikombinationen mit jeweils mindestens 3
Atemitechniken nach freier Wahl an Pratzen und/oder Schlagpolstern
- Die Demonstration erfolgt in mehreren Wiederholungen
- der Partner, welcher die Pratzen hält, muß selbst kein Prüfling sein
6. Stockabwehr mit waffenlosen Folgetechniken
- Abwehr der festgelegte Stockangriffe Nr. 1 – 8 mit Kontaktaufnahme, ggf. gleichzeitiger
Konter- oder Störtechnik und Kontrolle des waffenführenden Arms
- Der Prüfling hat die Aufgabe, nach der Abwehrphase mit waffenlosen Folgetechniken
(Ju-Jutsu-Techniken aller Art nach eigener Wahl) auf den Angreifer einzuwirken, um
eine Kontrolle der Situation zu erreichen
- Eine Entwaffnung des Angreifers kann im Verlaufe der Abwehrhandlung erfolgen
7. Messerabwehr mit Entwaffnungstechniken
- Abwehr der festgelegten Messerangriffe Nr.1 – 5 (Messerhaltung) mit Kontaktaufnahme,
evtl. gleichzeitige Konter- oder Störtechnik und Kontrolle des waffenführenden Arms
- Die Entwaffnung des Angreifers muß im Verlaufe der gesamten Abwehrhandlung
erfolgen; dies kann im Stand oder in der Bodenlage geschehen
- Die Entwaffnung muß zwingend und ohne größere Eigengefährdung erfolgen; ein
bloßes entreißen der Waffe genügt nicht
- Weitere Verteidigungshandlungen können folgen, sind jedoch nicht Prüfungsinhalt
3
8. Weiterführungstechniken
8.1 Weiterführung von 4 Hebeltechniken
- Je 1 Weiterführung von 4 vom Prüfling frei gewählten Hebeltechniken nach
Gegenreaktion des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
8.2 Weiterführung von 4 Wurftechniken
- Je 1 Weiterführung von 4 vom Prüfling frei gewählten Wurftechniken nach
Gegenreaktion des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
8.3 Weiterführung von 2 Würgetechniken
- Je 1 Weiterführung von 2 vom Prüfling frei gewählten Würgetechniken nach
Gegenreaktion des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
9. Gegentechniken
9.1 Gegentechnik gegen 4 Hebeltechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 4 vom Prüfling frei gewählte Hebeltechniken
- Zur Durchführung der Gegentechnik ist die eingesetzte Kraft des Angreifers für die
eigene Verteidigung auszunutzen
9.2 Gegentechnik gegen 4 Wurftechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 4 vom Prüfling frei gewählte Wurftechniken
- Zur Durchführung der Gegentechnik ist die eingesetzte Kraft des Angreifers für die
eigene Verteidigung auszunutzen
9.3 Gegentechnik gegen 2 Würgetechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 4 vom Prüfling frei gewählte Würgetechniken
- Zur Durchführung der Gegentechnik ist die eingesetzte Kraft des Angreifers für die
eigene Verteidigung auszunutzen
9.4 Gegentechnik gegen 3 Wurftechniken unmittelbar nach Verlust des
Bodenkontakts
- Der Prüfling hat die Aufgabe, bei 3 frei gewählten Wurftechniken unmittelbar nach dem
Verlassen des Bodens auf den Angreifer (Wurfausführenden) einzuwirken, so daß er bei
Erreichen des Bodens bzw. direkt danach wieder die Kontrolle über den Gegner besitzt
- Die Durchführung einer Falltechnik erübrigt sich in diesem Fall nicht nur, sondern ist zu
vermeiden
10. Freie Selbstverteidigung
10.1 gegen 5 kombinierte waffenlose Angriffe
- Freie Abwehr von 5 unterschiedlichen, vom Prüfer ausgewählten und angesagten
kombinierten waffenlosen Angriffen eines Angreifers
- Beispiele: beidhändiger Griff in die Haare und Knietechnik zum Kopf; Fußtechnik
vorwärts gefolgt von Rückhandschlag; Schwitzkasten von der Seite und Faustschlag
10.2 gegen 2 unbewaffnete Angreifer
- Freie Abwehr vom Prüfer angesagter und freier Angriffe von 2 unbewaffneten Angreifern
- Je 3 – 5 angesagte und freie Angriffe ohne Kontakt und mit Kontakt
- Es gelten die für die freie Selbstverteidigung festgelegten Bewertungskriterien
4
10.3 in 4 angesagten Nothilfesituationen
- Verteidigung anstelle des Angegriffenen, in 4 unterschiedlichen, durch den Prüfer
vorgegebenen Nothilfesituationen,
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken steht dem Prüfling frei
- es gelten die für die freie Selbstverteidigung festgelegten Bewertungskriterien
7. Freie Anwendungsformen
im Bereich der Ju-Jutsu-Techniken
- Auseinandersetzung im Stand unter kontrollierten Anwendung von Ju-Jutsu-Techniken
aller Art, Bewegungsformen sowie passiv oder aktiv ausgeführte Abwehrtechniken
- Trefferfläche ist der gesamte Körper (einschließlich Kopf und Extremitäten)
- Alle Techniken müssen so kontrolliert ausgeführt werden, daß eine Verletzung des
Übungspartners weitgehend ausgeschlossen ist
- Wirkungstreffer dürfen nicht erzielt werden
- Schutzausrüstung: Tiefschutz, Faust-, Ellenbogen-, Fuß- bzw. Spannschutz und
Schienbeinschützer (Pflicht), weiters Schutzausrüstung ist möglich soweit die
Beweglichkeit nicht zu sehr eingeschränkt wird

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2. Dan (Schwarzgurt)
1. Stand-/Bodentechniken
1.1 2 x Übergang vom Stand zum Boden
- Zu Boden bringen des Gegners, ohne daß zwingend eine Wurf- oder Hebeltechnik
erfolgt
- Zur Kontrolle des Gegners folgt er diesem unmittelbar in die Bodenlage
2. Komplexaufgabe
2.1 im Bereich der Atemi-, Wurf- und Kontrolltechniken
- Demonstration einer oder mehrerer Atemi-/Wurf-Kombinationen mit jeweils
abschließender Kontrolltechnik nach freier Wahl am sich bewegenden, sonst aber
passiven Partner (mehrere Wiederholungen)
3. Ju-Jutsu-Techniken in Kombination
- Jede Technik muß gegen 3 verschiedenartige Angriffe nach freier Wahl des Prüflings
weitgehend in Kombination vorgeführt werden können
3.1 4 Kombinationen von Abwehrtechniken
- gleichzeitige Verbindung mehrerer Abwehrtechniken miteinander, um einen größeren
Schutzbereich zu erhalten oder die Wirkung zu erhöhen
- ebenso möglich: Abwehrtechniken mit gleichzeitigen Atemis auf Muskelpartien oder
Nervenpunkte der angreifenden Extremität
3.2 1 Fußstoß rückwärts
- Das angewinkelte Bein wird geradlinig nach hinten ins Ziel gebracht
- Auftrefffläche ist die Ferse
- Ausführung mindestens horizontal oder höher
3.3 1 Beinriegel oder Beinpresse
- Der Unterschenkel des unter einem Arm eingeklemmte Beins wird durch Verriegelungsgriff
(Bein unter der Achsel eingeklemmt, freie Hand auf gegnerischem Bein, die andere
auf dem eigenen Unterarm) fixiert
- Der Angreifer kann dabei in verschiedenen Positionen kontrolliert werden, die in der
Stoffsammlung aufgeführten Möglichkeiten sind beispielhaft
- Wirkung: sowohl durch Druck auf Muskelpartien oder Nervenpunkte, als auch durch
Verhebelung des Hüftgelenks oder der Wirbelsäule
- Die dargestellten Möglichkeiten sind beispielhaft
3.4 4 Nervendrucktechniken
- Druck auf alle sich bietenden Vitalpunkte, welche auf Druckschmerz reagieren und in
der Stoffsammlung aufgeführt sind
3.5 2 Würgetechniken i. V. m. Hebel- oder Nervendrucktechniken
- Alle Würgetechniken, welche die Luft- oder Blutzufuhr am Hals beeinträchtigen und nicht
im Angriffskatalog aufgeführt sind
- Ausführung jeweils in direkter Verbindung mit einer Hebel- und/oder Nervendrucktechnik
- Die dargestellten Möglichkeiten sind beispielhaft
3.6 1 Transporttechnik i. V. m. Hebel- oder Nervendrucktechnik
- Die Transporttechnik muß geeignet sein, einen durch Hebelwirkung oder sonstige Mittel
in der Bewegung eingeschränkte Person auch gegen deren Willen von einem Ort zum
anderen zu befördern
- Ausführung jeweils in direkter Verbindung mit einer Würge- und/oder Hebeltechnik
- Die dargestellten Möglichkeiten sind beispielhaft
3.7 Handdrehgriff / Armdrehgriff
- Ellen- und Speichenknochen des gegnerischen Arms werden bei senkrechter Unterarmposition
nach innen gegeneinander verdreht
- Der gegnerische Unterarm und/oder die Hand werden jeweils mit einer Hand von beiden
Seiten erfaßt,
- Die Armposition zwischen Angreifer und Verteidiger verläuft s-förmig
3.8 5 Armbeugehebel
- Durch Hebelwirkung mit dem angewinkelten Arm auf Ellenbogen- und/oder
Schultergelenk wird der Schmerz erzielt
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Armbeugehebel
3.8.1 3 im Stand,
3.8.2 2 bei Bodenlage des Gegners
3.9 1 Körperrückstoß
- Bei engem Körperkontakt wird das Gleichgewicht des Angreifers nach hinten gebrochen,
indem dessen Kopf mit Hilfe des Arms in den Nacken geführt wird
- Durch unmittelbar darauf folgenden Druck nach hinten abwärts kommt der Angreifer
zu Fall
- Bei der Ausführung kann der Verteidiger eine der beiden im Bild dargestellten Positionen
zum Angreifer einnehmen
3.10 3 Ausheber
- KSP des Angreifers unterlaufen
- Ausheben durch Strecken der Beine und Vorschieben der Hüfte
- Drehen des Angreifers in der Wurfphase
- Griff frei wählbar
- Die in der Stoffsammlung dargestellten Möglichkeiten sind beispielhaft
3.11 3 Selbstfallwürfe
- Alle Wurftechniken, bei denen sich der Verteidiger zur Anwendung der Technik
gezwungenermaßen mit in die Bodenlage begeben muß
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Selbstfallwürfe nach freier
Wahl des Prüflings
4. Atemikombinationen an Schlagpolster oder Pratzen
4.1 3 Atemikombinationen mit je 4 Atemitechniken
- Demonstration von 3 verschiedene Atemikombinationen mit jeweils mindestens 4
Atemitechniken nach freier Wahl an Pratzen und/oder Schlagpolstern
- Mindestens 2 der Kombinationen sollen eine Störaktion durch den Partner enthalten
- Die Demonstration erfolgt in mehreren Wiederholungen
- Der Partner, welcher die Pratzen hält, muß selbst kein Prüfling sein
5. Stocktechniken gegen Angriffe nach freier Wahl
- Demonstration eines sinnvollen Einsatzes des Stocks zur eigenen Verteidigung
- Es wird davon ausgegangen, daß der Stock dem Angreifer vorher abgenommen wurde
und nun ein weiterer Angriff erfolgt, bei dem der Verteidiger nun im Besitz der Waffe ist
- Die Stocklänge des bestimmt der Prüfling selbst (kein gebogener Stock oder Schirm!)
Techniken aus folgenden Technikgruppen sind mit dem Stock anzuwenden:
5.1 2 Atemitechniken
5.2 2 Hebeltechniken
5.3 2 Wurftechniken
5.4 2 Würgetechniken
6. Messerabwehr mit waffenlosen Folgetechniken
- Abwehr der festgelegten Messerangriffe Nr. 1 – 5 (Messerhaltung) mit Kontaktaufnahme
evtl. gleichzeitige Konter- oder Störtechnik und Kontrolle des waffenführenden Arms
- Nach der Abwehrphase mit waffenlosen Folgetechniken (Ju-Jutsu-Techniken aller Art
nach eigener Wahl) ist weiter auf den Angreifer einzuwirken, um eine Kontrolle der
Situation zu erreichen
- Eine Entwaffnung des Angreifers kann im Verlaufe der Abwehrhandlung erfolgen
7. Weiterführungstechniken
7.1 Weiterführung von 3 Hebeltechniken
- Je 1 Weiterführung von 3 vom Prüfer angesagten Hebeltechniken nach Gegenreaktion
des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
8. Gegentechniken
8.1 Gegentechnik gegen 3 Hebeltechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 3 vom Prüfer angesagte Hebeltechniken
- Zur Durchführung der Gegentechnik ist die eingesetzte Kraft des Angreifers nach
Möglichkeit für die eigene Verteidigung auszunutzen
9. Freie Selbstverteidigung
9.1 gegen 1 bewaffneten Angreifer (Stock und beweglicher Gegenstand)
- Abwehr von je 3 – 5 vom Prüfer angesagten und freien Angriffen eines bewaffneten
Angreifers
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
9.2 in 4 angesagten Nothilfesituationen (ohne vorherigen Sichtkontakt)
- Verteidigung anstelle des Angegriffenen in 4 unterschiedlichen, durch den Prüfer
vorgegebenen Nothilfesituationen
- Verhinderung der Sicht des Prüflings (z. B. Situation spielt sich hinter dessen Rücken ab
bzw. durch Abtrennung mit Sichtschutz), um rasche Einschätzung der Situation mit
angemessenem Verhalten zu provozieren
- die Auswahl der Verteidigungstechniken steht dem Prüfling frei
- es gelten die für die freie Selbstverteidigung festgelegten Bewertungskriterien
10. Freie Anwendungsformen
im Bereich der Ju-Jutsu-Techniken
- Auseinandersetzung im Stand unter kontrollierten Anwendung von Ju-Jutsu-Techniken
aller Art, Bewegungsformen sowie passiv oder aktiv ausgeführte Abwehrtechniken
- Trefferfläche ist der gesamte Körper (einschließlich Kopf und Extremitäten)
- alle Techniken müssen so kontrolliert ausgeführt werden, daß eine Verletzung des
Übungspartners weitgehend ausgeschlossen ist
- Wirkungstreffer dürfen nicht erzielt werden
- Schutzausrüstung: Tiefschutz, Faust-, Ellenbogen-, Fuß- bzw. Spannschutz und
Schienbeinschützer (Pflicht), weiters Schutzausrüstung ist möglich soweit die
Beweglichkeit nicht zu sehr eingeschränkt wird
- Dauer: 1 – 2 Minuten mit einmaligem Partnerwechsel

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3. Dan (Schwarzgurt)
1. Abwehrtechniken
1.1 3 x Mehrfachabwehr gegen angesagte, waffenlose Angriffe
- die 3 – 5 vom Prüfer angesagten Angriffe bestehen aus einer Folge von 2 unmittelbar
aufeinander folgenden Angriffen (z. B. Fußtritt zur Körpermitte – Faustschlag zum Kopf)
- der Prüfling hat die freie Wahl seiner Verteidigungstechniken, jedoch soll er zunächst
beide Angriffe nacheinander abwehren, bevor Folgetechniken eingesetzt werden
- die Bewertung erfolgt nach den Kriterien für die freie Selbstverteidigung
1.2 Abwehrfolge im 3-er Kontakt mit Übergang zu Hebeltechniken und
Reaktion auf Störtechniken des Partners
- die Grundform der Bewegung erfolgt in dieser Partnerübung in gleicher Weise, wie in
der Prüfung zum 2. und 1. Kyu-Grad in wechselseitiger und flüssiger Form
- Während des gesamten Bewegungsablaufs Übergang in mindestens 2 verschiedene
Hebeltechniken sowie angemessene Reaktion auf Störaktionen des Partners mit
weiterführenden Techniken
- Mögliche Störaktionen: Atemi zum Kopf des Prüflings, Wegdrücken der den Hebel
unterstützenden Hand, Sperren gegen die Hebelausführung, Wegreißen des Arms etc.
2. Stand-/Bodentechniken
2.1 4 x Übergang vom Stand zum Boden mit abschließender
Kontrolltechnik
- Zu Boden bringen des Gegners, ohne daß zwingend eine Wurf- oder Hebeltechnik
erfolgt
- Zur Kontrolle des Gegners folgt der Verteidiger diesem unmittelbar in die Bodenlage
- Die jeweiligen Übergänge vom Stand zum Boden müssen unterschiedlich sein, die
Kontrolltechnik (Halte-, Würge-, Hebel-, Nervendruck- oder sonstige Technik, die
geeignet ist, den Gegner gegen dessen Willen in der Position zu fixieren) jedoch nicht
3. Komplexaufgabe
3.1 im Bereich der Atemi-, Wurf- und Kontrolltechniken
- Demonstration von 5 verschiedenen Atemi-/Wurf-Kombinationen mit jeweils
unterschiedlicher abschließender Kontrolltechnik nach freier Wahl am sich bewegenden,
sonst aber passiven Partner
1. Ju-Jutsu-Techniken in Kombination
- Jede Technik muß gegen 3 verschiedenartige Angriffe nach freier Wahl des Prüflings
weitgehend in Kombination vorgeführt werden können
1.1 1 Halbkreisfußtritt rückwärts oder Fersendrehschlag
- Das seitlich angehobene Bein wird mit einer horizontalen Schnappbewegung aus dem
Kniegelenk oder durch eine Drehbewegung des Körpers rücklings ins Ziel geführt
- Auftrefffläche ist die Ferse, in Kopfhöhe auch die Fußsohle
- Ausführung mindestens horizontal oder höher
1.2 2 Festlegetechniken mit dem Stock
- Mittels eines Stocks (Länge zwischen 50 und 100 cm) soll der Angreifer nach einer
vorausgegangenen Abwehrhandlung so fixiert werden, daß Kontrolle über diesen
besteht und eine Eigengefährdung weit möglichst ausgeschlossen ist
1.3 8 Armstreckhebel
- Überstreckung des gegnerischen Ellenbogengelenks durch Zug am Handgelenk und
Druck am Ellenbogengelenk
- Ausführungsmöglichkeiten: Alle in der Stoffsammlung aufgeführten Techniken nach
freier Wahl des Prüflings
4.3.1 4 Armstreckhebel im Stand
4.3.2 4 Armstreckhebel bei gegnerischer Bodenlage
4.4 5 Handgelenkhebel
- Überdehnung des gegnerischen Handgelenks durch Hebelwirkung
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten Handgelenkhebel nach freier Wahl des Prüflings
4.5 1 Körperwurf
- Das Gleichgewicht wird seitlich nach vorn gebrochen
- Bei der Wurfausführung steht der Verteidiger seitlich vor dem Angreifer
- Durch Zug einerseits und Druck andererseits wird der Angreifer nach vorn gezogen
- Das dem Gegner zugewandte Bein sperrt dessen Standbein, wodurch dieser nach vorn
zu Fall kommt
- Die Griffart ist beliebig
4.6 1 Rückriß
- Der Verteidiger zieht den Kopf des Angreifers in den Nacken um ihn in Hohlkreuzhaltung
zu zwingen
- Durch Fortführung des Zugs nach hinten unten wird er zu Fall gebracht
- Griffart: Beidhändig am Kopf
4.7 4 Selbstfallwürfe
- Alle Wurftechniken, bei denen sich der Verteidiger zur Anwendung der Technik
gezwungenermaßen mit in die Bodenlage begeben muß
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Selbstfallwürfe nach freier
Wahl des Prüflings
5. Atemikombinationen an Schlagpolster oder Pratzen
5.1 3 Atemikombinationen mit je 5 Atemitechniken
- Demonstration von 3 verschiedenen Atemikombinationen mit jeweils mindestens 5
Atemitechniken nach freier Wahl an Pratzen und/oder Schlagpolstern
- Mindestens 2 der Kombinationen sollen eine Störaktion durch den Partner enthalten
- Die Demonstration erfolgt in mehreren Wiederholungen
- Der Partner, welcher die Pratzen hält, muß selbst kein Prüfling sein
6. Messerabwehr mit Entwaffnung
6.1 sowie weiterer Verwendung der Waffe zur Kontrolle des Gegners
- Abwehr der festgelegten Messerangriffe Nr. 1 – 5 (Messerhaltung) mit Kontaktaufnahme
evtl. gleichzeitige Konter- oder Störtechnik und Kontrolle des waffenführenden Arms
- Eine Entwaffnung des Angreifers erfolgt im Verlaufe der Abwehrhandlung
- Die abgenommene Waffe soll anschließend zur Sicherung des Gegners eingesetzt
werden (z.B. Nervendruck, Verstärkung der Hebelwirkung etc.); dabei steht der
verantwortungsvolle Umgang mit dieser im Vordergrund
6.2 Abwehr der Angriffe 1 – 5 mit Entwaffnung im Stand (als Übungsform)
- Beide Partner greifen sich in ständigem Wechsel mit dem Messer an (Messerhaltung,
Angriffsrichtungen 1 – 5 in unregelmäßiger Abfolge, rechts oder links)
- Die Entwaffnung erfolgt jeweils im Stand, so daß der Verteidiger anschließend im Besitz
des Messers ist und seinerseits nun zum Angreifer wird
- Dauer: Ca. 1 – 2 Minuten
- Bewertet werden: effektives Abwehrverhalten, sichere Entwaffnungstechniken, flüssiger
Bewegungsablauf und Gesamteindruck
7. Weiterführungstechniken
7.1 Weiterführung von 3 Wurftechniken
- Je 1 Weiterführung von 3 vom Prüfer angesagten Wurftechniken nach Gegenreaktion
des Angreifers
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
8. Gegentechniken
8.1 Gegentechnik gegen 3 Wurftechniken
- Je 1 Gegentechnik gegen 3 vom Prüfer angesagte Wurftechniken
- Zur Durchführung der Gegentechnik ist die eingesetzte Kraft des Angreifers für die
eigene Verteidigung auszunutzen
9. Freie Selbstverteidigung
9.1 gegen 2 Angriffe mit Faustfeuerwaffe
- Die Angriffe können mit Pistole oder Revolver durchgeführt werden
- Der Prüfling wählt die Angriffe selbst aus, diese müssen jedoch verschiedenartig sein
(z. B. Bedrohung mit der Waffe von vorn; Bedrohung von der Seite, Mündung am Kopf)
- Der Verteidiger hat die freie Wahl seiner Verteidigungstechniken
- Die Bewertung richtet sich nach den für die freie Selbstverteidigung festgelegten
Kriterien
9.2 gegen 2 bewaffnete Angreifer (Stock und beweglicher Gegenstand)
- Freie Abwehr von je 3 – 5 vom Prüfer angesagten und freien Angriffen zweier
bewaffneter Angreifer
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
10. Freie Anwendungsformen
im Bereich der Ju-Jutsu-Techniken
- Auseinandersetzung im Stand unter kontrollierten Anwendung von Ju-Jutsu-Techniken
aller Art, Bewegungsformen sowie passiv oder aktiv ausgeführte Abwehrtechniken
- Trefferfläche ist der gesamte Körper (einschließlich Kopf und Extremitäten)
- alle Techniken müssen so kontrolliert ausgeführt werden, daß eine Verletzung des
Übungspartners weitgehend ausgeschlossen ist
- Wirkungstreffer dürfen nicht erzielt werden
- Schutzausrüstung: Tiefschutz, Faust-, Ellenbogen-, Fuß- bzw. Spannschutz und
Schienbeinschützer (Pflicht), weiters Schutzausrüstung ist möglich soweit die
Beweglichkeit nicht zu sehr eingeschränkt wird
- Dauer: 1 – 2 Minuten mit einmaligem Partnerwechsel

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4. Dan (Schwarzgurt)
1. Stand-/Bodentechniken
1.1 2 x Überwältigen des stehenden Gegners aus der eigenen Bodenlage
- Zu Boden bringen und Festlegen eines stehenden Gegner aus der jeweils
vorgegebenen Position
- Der Prüfling hat zur Erfüllung der Aufgabe die freie Wahl der Techniken
- Der Angreifer bringt den Verteidiger mit einer vorausgehenden Technik in die
entsprechende Ausgangsposition; er leistet danach keine aktive Gegenwehr
1.1.1 nach erfolgter Wurftechnik des Gegners
1.1.2 aus Bauchlage oder Kniestand des Verteidigers
1.1.3 aus Rücken- oder Seitenlage des Verteidigers
2. Ju-Jutsu-Techniken in Kombination
- Jede Technik muß gegen 3 verschiedenartige Angriffe nach freier Wahl des Prüflings
weitgehend in Kombination vorgeführt werden können
2.1 2 x Fersenschlag abwärts
- das außen bzw. innen nach oben gerissene Bein wird vom höchsten Punkt aus abwärts
ins Ziel geschlagen
- Auftrefffläche ist die Ferse
- Ausführung mindestens in eigener Schulterhöhe oder höher
2.1.1 nach innen
2.1.2 nach außen
2.2 6 Nervendrucktechniken
- Druck auf alle sich bietenden Vitalpunkte, welche auf Druckschmerz reagieren und in
der Stoffsammlung aufgeführt sind
2.3 2 Würgetechniken mit sonstigen Hilfsmitteln
- Alle Würgetechniken, welche die Luft- oder Blutzufuhr am Hals beeinträchtigen und nicht
im Angriffskatalog aufgeführt sind
- Die Würgetechniken müssen jeweils mit einem Hilfsmittel (Alltagsgegenstände aller Art,
nicht jedoch die Kleidung) durchgeführt oder maßgeblich in ihrer Wirkung unterstützt
werden
- Die Auswahl der Hilfsmittel sowie der jeweiligen Angriffe obliegt dem Prüfling
2.4 2 Genickhebel
- Hebelwirkung durch Überdehnung der Halswirbelsäule, alle Richtungen möglich
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten Genickhebel nach freier Wahl des Prüflings
2.5 4 Bein- oder Hüfthebel
- Durch Verdrehung oder Beugung oder Überstreckung des gegnerisches Beins werden
Knie- und/oder Hüftgelenk verhebelt
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten Bein- oder Hüfthebel nach freier Wahl des
Prüflings
2.6 7 Armbeugehebel
- Durch Hebelwirkung mit dem angewinkelten Arm auf Ellenbogen und/oder
Schultergelenk wird der Schmerz erzielt
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Armbeugehebel nach freier
Wahl des Prüflings
2.6.1 4 Armbeugehebel im Stand
2.6.2 3 Armbeugehebel bei Bodenlage des Gegners
2.7 1 Kleine Innensichel oder Einhaken oder Fußfegen
- Der Verteidiger steht seitlich vor dem Angreifer und bringt diesen durch Zug einerseits
und Druck andererseits nach hinten aus dem Gleichgewicht
- Mit seinem vorderen Bein nimmt der Verteidiger von innen am gegnerischen Bein
Kontakt auf
- Je nach Zeitpunkt der Technikdurchführung und Belastung des zu sichelnden Beins
führt der Verteidiger wahlweise eine der geforderten Techniken aus
- Die vom Prüfling angestrebte Technik muß nicht vorher bestimmt werden
- Ein notwendiges Mitfallen des Verteidigers ist möglich soweit dieser in der Bodenlage
die Kontrolle über den Angreifer behält
2.8 1 Kleine Außensichel oder Einhaken oder Fußfegen
- Der Verteidiger steht seitlich neben dem Angreifer und bringt diesen durch Zug
einerseits und Druck andererseits zur Seite nach hinten aus dem Gleichgewicht
- Mit seinem vorderen Bein nimmt der Verteidiger von außen am gegnerischen Bein
Kontakt auf
- Je nach Zeitpunkt der Technikdurchführung und Belastung des zu sichelnden Beins
führt der Verteidiger wahlweise eine der geforderten Techniken aus
- Die vom Prüfling angestrebte Technik muß nicht vorher bestimmt werden
- Ein notwendiges Mitfallen des Verteidigers ist möglich soweit dieser in der Bodenlage
die Kontrolle über den Angreifer behält
2.9 5 Selbstfallwürfe
- Alle Wurftechniken, bei denen sich der Verteidiger zur Anwendung der Technik
gezwungenermaßen mit in die Bodenlage begeben muß
- Alle in der Stoffsammlung aufgeführten und beschriebenen Selbstfallwürfe nach freier
Wahl des Prüflings
3. Weiterführungstechniken
3.1 je 2 x Weiterführung von 3 angesagten Ju-Jutsu Techniken nach
unterschiedlichen Reaktionen des Angreifers
- Die vom Prüfer angesagten Techniken können sich auf Hebel-, Wurf- und Würgetechniken
des gesamten Prüfungsprogramms bis einschließlich 4. Dan beziehen
- Der Prüfling hat die Aufgabe jeweils auf die beiden unterschiedlichen Gegenbewegungen
in sinnvoller Weise mit weiterführenden Techniken zu reagieren
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
4. Gegentechniken
4.1 je 2 x Gegentechnik gegen 3 angesagte Ju-Jutsu Techniken
- Die vom Prüfer angesagten Techniken können sich auf Hebel-, Wurf- und Würgetechniken
des gesamten Prüfungsprogramms bis einschließlich 4. Dan beziehen
- Es müssen vom Prüfling zu jeder der 3 angesagten Ju-Jutsu Techniken des Angreifers
jeweils 2 unterschiedliche Gegentechniken angewandt werden
- Zur Durchführung der Gegentechniken ist die eingesetzte Kraft des Angreifers nach
Möglichkeit für die eigene Verteidigung auszunutzen
4.2 Konter gegen Konter (Gegen- und Weiterführungstechniken in Folge)
- Demonstration mit Partner in sinnvoller Zusammenstellung von Ju-Jutsu Techniken
(Hebel-, Wurf-, Würge- oder sonstige Techniken) in Form eines ständigen Wechsels von
Weiterführungs- und Gegentechniken in zügigem Tempo
- Mindestens 10 Ju-Jutsu Techniken in Folge
- Vorherige Absprache mit dem Partner, der nicht selbst Teilnehmer der Prüfung sein
muß, ist möglich
- Bewertet werden: Flüssiger Ablauf, Griffsicherheit, Ökonomie der Bewegung und
Beachtung der Prinzipien der jeweiligen Technikgruppen
5. Freie Selbstverteidigung
5.1 gegen 1 bewaffneten Angreifer (Stock, beweglicher Gegenstand,
Messer und Faustfeuerwaffe)
- Freie Abwehr von je 3 – 5 vom Prüfer angesagten und freien Angriffe eines bewaffneten
Angreifers
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
5.2 gegen angesagte Mehrfachangriffe mit dem Messer
- Sinnvolle und zweckmäßige Abwehr der vom Prüfer angesagten Angriffe unter
Berücksichtigung der noch folgenden Angriffsaktion
- Die Angriffshandlungen müssen nicht zwingend nacheinander abgewehrt werden, der
Prüfling kann den zweiten Angriff bereits im Ansatz abwehren bzw. eine Durchführung
erst gar nicht zustande kommen lassen
5.2.1 Mehrfachangriff: 1. Messerstich/-schnitt 2. Messerstich/-schnitt
5.2.2 Mehrfachangriff: 1. Messerstich/-schnitt 2. Atemiangriff
5.2.3 Mehrfachangriff: 1. Griff (mittlere Distanz) 2. Messerstich/-schnitt
5.3 mit dem Stock gegen je 4 angesagte Angriffe
- Freie Abwehr der vom Prüfer angesagten Angriffe mit einem Stock (Länge: 50 – 100 cm)
- Die Auswahl der verwendeten Verteidigungstechniken liegt beim Prüfling selbst
- Als Bewertung gelten die für die freie Selbstverteidigung festgelegten Kriterien
5.3.1 4 angesagte Angriffe mit Kontakt
5.3.2 4 angesagte Angriffe ohne Kontakt
5.3.3 4 angesagte Angriffe mit Stock
5.4 mit sonstigen Hilfsmitteln gegen je 2 Angriffe
- Freie Abwehr der vom Prüfer angesagten Angriffe mit einem sonstigen Hilfsmittel (nicht
Stock oder Kleidung)
- Sonstige Hilfsmittel: Alltagsgegenstände aller Art nach freier Wahl des Prüflings
- Die Auswahl der verwendeten Verteidigungstechniken liegt beim Prüfling selbst
- Als Bewertung gelten die für die freie Selbstverteidigung festgelegten Kriterien
5.4.1 4 angesagte Angriffe mit Kontakt
5,4.2 4 angesagte Angriffe ohne Kontakt
5.4.3 4 angesagte Angriffe mit Stock
6. Freie Darstellung mit Selbstverteidigungscharakter
im Bereich der Ju-Jutsu-Techniken
- Freie, vom Prüfling selbst konzipierte Darstellung des Prinzips mindestens einer
Ju-Jutsu Technikgruppe (z. B. Hebeltechniken) oder eines Handlungskomplexes
(z. B. Ju-Jutsu in der Bodenlage)
- Mindestens 20 Technikkombinationen oder komplexe Verteidigungshandlungen
- Die Demonstration kann mit Partner/n vorher abgesprochen oder eingeübt sein
- Dem Ressortleiter Prüfungswesen geht 14 Tage vor dem Prüfungstermin eine
schriftliche Vorlage bezüglich Form und Inhalt (in 3-facher Ausfertigung) zu

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5. Dan (Schwarzgurt)
1. Bodentechniken, Stand-/Bodentechniken
2. Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten Bodentechniken, Übergänge vom
Stand zum Boden oder die Selbstverteidigung in der Bodenlage betreffenden
Bewegungsaufgaben
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken bzw, Bewegungsaufgaben nach freier Wahl des
Prüfers
3. Ju-Jutsu Techniken in Kombination
- Jede Technik muß gegen 3 verschiedenartige Angriffe nach freier Wahl des Prüflings
weitgehend in Kombination vorgeführt werden können
3.1 Abwehrtechniken
- Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten sowie die in der
Stoffsammlung aufgeführten Abwehrtechniken,
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken nach freier Wahl des Prüfers
3.2 Atemitechniken
- Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten sowie die in der
Stoffsammlung aufgeführten Atemitechniken,
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken nach freier Wahl des Prüfers
3.3 Sonstige Techniken
- Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten sowie die in der
Stoffsammlung aufgeführten sonstigen Techniken (z. B. Nervendrucktechniken),
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken nach freier Wahl des Prüfers
3.4 Würgetechniken
- Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten sowie die in der
Stoffsammlung aufgeführten Würgetechniken,
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken nach freier Wahl des Prüfers
3.5 Sicherungstechniken
- Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten sowie die in der
Stoffsammlung aufgeführten Sicherungstechniken,
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken nach freier Wahl des Prüfers
3.6 Hebeltechniken
- Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten sowie die in der
Stoffsammlung aufgeführten Hebeltechniken,
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken nach freier Wahl des Prüfers
3.7 Wurftechniken
- Alle im gesamten Ju-Jutsu Prüfungsprogramm geforderten sowie die in der
Stoffsammlung aufgeführten Wurftechniken,
- Stichprobenartig 5 – 7 Techniken nach freier Wahl des Prüfers
3. Weiterführungstechniken
3.1 je 2 x Weiterführung von 5 angesagten Ju-Jutsu Techniken nach
jeweils unterschiedlichen Reaktionen des Angreifers
- Die vom Prüfer angesagten Techniken können sich auf Hebel-, Wurf- und Würgetechniken
des gesamten Prüfungsprogramms bis einschließlich 5. Dan beziehen
- Der Prüfling hat die Aufgabe jeweils auf die beiden unterschiedlichen Gegenbewegungen
in sinnvoller Weise mit weiterführenden Techniken zu reagieren
- Bei der Weiterführung ist die durch die jeweilige Gegenreaktion eingesetzte Kraft des
Angreifers nach Möglichkeit für die weitere Verteidigung auszunutzen
4. Gegentechniken
4.1 je 2 x Gegentechnik gegen 5 angesagte Ju-Jutsu Techniken
- Die vom Prüfer angesagten Techniken können sich auf Hebel-, Wurf- und Würgetechniken
des gesamten Prüfungsprogramms bis einschließlich 5. Dan beziehen
- Es müssen vom Prüfling zu jeder der 5 angesagten Ju-Jutsu Techniken des Angreifers
jeweils 2 unterschiedliche Gegentechniken angewandt werden
- Zur Durchführung der Gegentechniken ist die eingesetzte Kraft des Angreifers nach
Möglichkeit für die eigene Verteidigung auszunutzen
4.2 Konter gegen Konter (Gegen- und Weiterführungstechniken in Folge)
- Demonstration mit Partner in sinnvoller Zusammenstellung von Ju-Jutsu Techniken
(Hebel-, Wurf-, Würge- oder sonstige Techniken) in Form eines ständigen Wechsels von
Weiterführungs- und Gegentechniken in zügigem Tempo
- Mindestens 10 Ju-Jutsu Techniken in 1 oder 2 geschlossenen Bewegungsabläufen
- Vorherige Absprache mit dem Partner ist nicht möglich
- Bewertet werden: Flüssiger Ablauf, Griffsicherheit, Ökonomie der Bewegung und
Beachtung der Prinzipien der jeweiligen Technikgruppen
1. Freie Selbstverteidigung
1.1 gegen Bedrohung mit dem Messer in der Nahdistanz
- Der Angreifer befindet sich unmittelbar vor, hinter oder neben dem Verteidiger im Stand
oder in der Bodenlage
- Messerspitze oder Messerklinge des Angreifers dicht am Verteidiger
- 3 verschiedene, vom Prüfling frei gewählte Angriffspositionen, davon muß der Prüfling
bei 1 Angriff mit dem Rücken zur Wand stehen
5.1 mit Stock gegen angesagte und freie Angriffe aller Art
- Freie Abwehr von je 3 - 5 vom Prüfer angesagten und freien Angriffn mit einem Stock
(Länge: 50 – 100 cm)
- Die Auswahl der verwendeten Verteidigungstechniken liegt beim Prüfling selbst
- Als Bewertung gelten die für die freie Selbstverteidigung festgelegten Kriterien
5.2.1 angesagte und freie Angriffe mit Kontakt
5.2.2 angesagte und freie Angriffe ohne Kontakt
5.2.3 angesagte und freie Angriffe mit Waffen
5.3 gegen 2 bewaffneten Angreifer (Stock, beweglicher Gegenstand und
Messer)
- Freie Abwehr von je 3 – 5 vom Prüfer angesagten und freien Angriffen zweier
bewaffneter Angreifer
- Die Auswahl der Verteidigungstechniken ist dem Prüfling überlassen
6. Freie Darstellung mit Selbstverteidigungscharakter
im Bereich der Ju-Jutsu-Techniken
- Freie, vom Prüfling selbst konzipierte Darstellung des Prinzips mindestens einer
Ju-Jutsu Technikgruppe (z. B. Hebeltechniken) oder eines Handlungskomplexes
(z. B. Ju-Jutsu in der Bodenlage)
- Mindestens 20 Technikkombinationen oder komplexe Verteidigungshandlungen
- Die Demonstration kann mit Partner/n vorher abgesprochen oder eingeübt sein
- Form oder Inhalt der Darstellung müssen sich grundlegend von der bei der Prüfung zum
4. Dan gezeigten Demonstration unterscheiden
- Dem Ressortleiter Prüfungswesen geht 14 Tage vor dem Prüfungstermin eine
schriftliche Vorlage bezüglich Form und Inhalt (in 3-facher Ausfertigung) zu

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